2. Campionati europei Berglaufpur di corsa in salita estrema, 10.8.2008, Rodi - Tremorgio 5.5 km / +910 m
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9. Rodi - Tremorgio, domenica 10 agosto 2008 Sehenswürdigkeiten
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Die Leventina hat Verschiedenes zu bieten: ihre Beschaulichkeit und ihre Einzigartigkeit, rasche Verbindungsmöglichkeiten, sowie den Reichtum ihrer Landschaft
und der Natur. Auf jedem Fall ist die Leventina ein Tal, in dem sich die Menschen wohl fühlen. Die zahlreichen riesigen Bergwälder, welche die Luft mit Sauerstoff
anreichen, sorgen für eine ideale Umgebung, um Freizeit- und Sportaktivitäten zu entfalten. Im Sommer überwiegen Sonne, Wasser, Grün und Licht; im Winter
bezaubern verschiedene Blau- und Weisstöne. Das Wanderwegnetz ist riesig und viele Naturpärke laden zu unvergesslichen Spaziergängen ein. Nicht zuletzt bietet
das Tal der Leventina unzählige Freizeitmöglichkeiten für die Familie: Gotthardmuseen, Zöllnerhaus Dazio Grande in Rodi-Fiesso, volkskundliches Museum in
Giornico, das speziell die Geschichte, die Tradition, die Gewohnheiten der Vergangenheit Zeit zeigt, das Infocentro AlpTransit informiert über den Tunnelbau des
längsten Eisenbahntunnels der Welt und die Gotthardschaukäserei in Airolo wo man sogar den eigenen Käse herstellen darf (nur für Gruppen).
Das Dorf Rodi-Fiesso besteht aus den beiden Teilen Fiesso und Rodi. Fiesso war früher Sitz einer der drei Degagne der Vicinanza (Talgemeinschaft) von Prato. Die
anderen zwei Degagne waren die von Prato und die von Dalpe. Rodi entwickelte sich zum bewohnten Dorf erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts, als die
Gotthardbahn gebaut wurde. Vorher gab es hier nur einen Sumpf und einige Ställe von Besitzern aus Fiesso und Prato. Heute ist Rodi der Hauptort der Gemeinde
Prato (Leventina), und alle öffentliche Einrichtungen wie Schule und Gemeindehaus befinden sich dort. In der Nähe von Rodi-Fiesso befindet sich am Eingang der
Piottino-Schlucht das Dazio Grande, ein altes Zollhaus aus der Zeit, in der die Leventina von Uri beherrscht wurde. Das Haus wurde in den 1990ern renoviert und
beinhaltet heute ein kleines Hotel, ein Restaurant, ein Museum und verschiedene Ausstellungs- und Versammlungsräume.
Der Lago Tremorgio (1851 m ü.M.) ist ein Bergsee oberhalb von Rodi-Fiesso. Eine erneuerte Seilbahn fährt zur Berghütte, welche in der Nähe des Sees liegt. Er ist
ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen in die Leventina; das umliegende Gebirge lässt den See wie einen Vulkankrater erscheinen. Obwohl der Lago
Tremorgio kein eigentlicher Speichersee ist, wird sein Wasser in der 850 Meter tiefer liegenden Ortschaft Rodi-Fiesso zur Stromerzeugung genutzt. Früher wurde
sogar eine kleine Staumauer gebaut, die heute aber nicht mehr benutzt wird. Der Untergrund eignete sich nicht und es gab grosse Wasserverluste durch Sickerung
in den Boden.
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Die Piottino-Schlucht (italienisch Gola del Piottino oder Monte Piottino) wird vom Fluss Tessin durchflossen und trennt mit einem Höhenunterschied von etwa 150
Meter die Alta Leventina von der Media Leventina. Am oberen Ende der Schlucht liegt die Ortschaft Rodi-Fiesso. Am unteren Ende in der Gemeinde Osco gibt es
keine bewohnte Ortschaft, da das Tal erst weiter unten breiter wird. Das erste Dorf auf der Talsohle ist Faido. Die Piottino-Schlucht ist immer ein grosses Hindernis
auf der Gotthard-Strasse gewesen, da sie sehr eng und von hohen Felsen umgeben ist. So verlief erst Ende des 14. Jahrhunderts ein Saumpfad durch die Schlucht.
Vorher verliess die Strasse die Talsohle bei Faido und führte über die Hochebene von Dalpe und Cornone nach Prato, um dann bei Fiesso wieder zur Talsohle zu
gelangen. Am oberen Ende der Schlucht befindet sich das renovierte Zollhaus Dazio Grande (heute Museum und Gasthaus) aus der Zeit, in welcher Uri die
Leventina beherrschte. Im Rahmen der Renovationsarbeiten wurde auch die alte Urner Saumstrasse (Strada Urana) instandgesetzt. Die Gotthardbahn baute zur
Überwindung des durch die Piottino-Schlucht verursachten Höhenunterschieds die beiden Spiraltunnels Freggio und Prato. Die Autobahn A2 überwindet die
Schlucht durch ein System von Tunnels und Viadukten.
Der Piottino historische Weg. Einen halben Kilometer talwärts von Rodi, wo die steilen Felswände des Bosco D'Öss und des Monte Piottino sich einander nahezu
berühren und so das Tal zu verschliessen scheinen, beginnt die eindrückliche Reihe der nackten Flanken der Schlucht. Die Piottino-Schlucht, trennt mit den
beidseitigen 100 Meter und noch höheren senkrechten Felswänden die Obere Leventina von der Mittleren Leventina. Die Piottino-Schlucht ist, zusammen mit der
Schöllenen und der Via Mala, einer der eindruckvollsten Verkehrswege der Schweiz. Während Jahrhunderten blieb dieser Engpass ein Hindernis; der Saumverkehr
über den Gotthard umging anfänglich diese Stelle auf der rechten Talseite. Um 1560 konnte der erste Weg durch die Schlucht eröffnet werden. Dank der
Vereinigung Pro Media Leventina, die sich für die Wiederherstellung des alten Pfades in der Piottino-Schlucht eingesetzt hat, ist der Schluchtweg heute wieder
begehbar. Das mächtige Gebäude nahe am oberen Eingang zur Schlucht, Dazio Grande genannt, spielte von 1561 bis 1837 eine wichtige Rolle. Es war Zollstelle
im Saumverkehr und zugleich eine bei den Reisenden und Kaufleuten weit herum bekannte Herberge.
Wandervorschlag: Die Piottinoschlucht, die felsige Talenge an der Gotthard- Südrampe mit dem historischen Zollhaus. Während Jahrhunderten war die
Piottinoschlucht ein kritischer Engpass für den Güter- und Personenverkehr am Gotthard.
Der Dazio Grande ist ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in einer einzigartigen Landschaft, die es zu entdecken gilt. In kurzer Zeit können Punkte erreicht
werden, von wo die reichhaltige Flora und Fauna ungestört beobachten werden kann. Faszinierend und aufschlussreich ist die Rundwanderung durch die Schlucht
und zurück über den früheren Saumweg am rechten Talhang.
Piottino- Rundgang (ca. 1,5 Std.)
Wo geht's los? Anfangs- und Endpunkt ist der Dazio Grande ("Grosser Zoll") am Eingang der Schlucht. Hier befand sich die Grenze der Urschweiz zum tessinischen,
d. h. früher mailändischen Gebiet. Ab 1560 fiel der Zollstadion eine grosse Rolle im Verkehr mit den Transporten durch die Schlucht zu. Aber nach dem Einmarsch
der Franzosen (1798), als mit der Zeit ein unabhäniger Kanton entstand und die Landesgrenze nach Chiasso verlegt wurde, verlor der "Grosse Zoll" seine
Bedeutung. Der Rundgang (1,5 Std.) Der abwechslungsreiche, mittelalterliche Weg steigt am rechten Talhang empor, umgeht die Schlucht in der Höhe, senkt sich
zur "Mittleren Brücke" (Ponte di mezzo, 1820). Von dort führt der "Urner Saumweg" (1560) schluchtaufwärts zum Ausgangspunkt zurück. Die Sehenswürdigkeiten am
Weg sind in einem, im Dazio Grande erhältlichen Rundgangbegleiter beschrieben.
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Die neue Gotthardbahnlinie
Mit AlpTransit Gotthard entsteht eine zukunftsorientierte Flachbahn durch die Alpen. Der Basistunnel am Gotthard - mit 57 Kilometer der längste Tunnel der Welt - ist
das Herzstück der neuen Bahnverbindung. Die Pionierleistung des 21. Jahrhunderts wird zu einer markanten Verbesserung der Reise- und Transportmöglichkeiten
im Herzen Europas führen. Das Schweizer Volk hat ganz klar für das grösste Umweltschutzprojekt zugestimmt und will somit den Anschluss an das europäische
Hochgeschwindigkeitsnetz nicht verpassen. AlpTransit Gotthard AG hat unter anderem die Aufgabe, den längsten Eisenbahntunnel zu bauen. Die Eröffnung ist für
das Jahr 2015 geplant. Der Bau durch den Berg ist nicht ein ganz einfaches Vorhaben. Er spielt die Vorreiterrolle bezüglich Qualität, Umweltschutz und Sicherheit.
Der Gotthard-Basistunnel besteht aus zwei einspurigen Tunnelröhren, die durch Querstollen miteinander verbunden sind. Es wird an 5 Sektoren, Teilabschnitte
genannt, gleichzeitig gearbeitet: Erstfeld, Amsteg, Sedrun, Faido und Bodio. Im Tessin haben die Arbeiten im Jahr 2000 begonnen.
www.alptransit.ch



Rundwanderung "Gola del Piottino"
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Info centro a Pollegio / Infozentrum in Pollegio
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Cantiere Alptransit a Pollegio / Alptransit Baustelle Talabwärts in Pollegio
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Die Ritom-Standseilbahn
In dieses kleine, herrliche Tal gelangt man ab Piotta mit der Ritom-Standseilbahn (eine der steilsten ihrer Art in der Welt) oder mit dem Auto bis zur Staumaurer des
Ritomsees. Das Piora Tal ist ein Bergtal von etwa 8 km Länge und liegt auf einer Höhe zwischen 1800 und 2000 m.ü.M. Gut zwanzig kleinere und grössere
Bergseen berreichen die Bergwelt, die grössten sind Ritom (Stausee), Tom und Cadagno.
Die Ritom - Standseilbahn der SBB, die 1921 zeitgleich mit dem gleichnamigen Wasserkraftwerk errichtet wurde, ist eine besondere Attraktion. Mit einer maximalen
Steigung von 87,8% ist diese eine der steilsten Standseilbahnen der Welt, die der Öffentlichkeit zugänglich ist. Auf einer Strecke die 1369 Metern misst, überwindet
die Standseilbahn einen Höhenunterschied von 786 Metern und erreicht nach wenigen Minuten die Bergstation Piora auf 1793 Metern über Meer. Die
Transportkapazität beträgt 100 Personen pro Stunde und dies in beiden Richtungen. Die Fahrt mit der Ritombahn ist ein Erlebnis der besonderen Art und führt direkt
zum Ausgangspunkt von zahlreichen und beliebten Ausflugsmöglichkeiten.



